Bernsteine

Der Naturforschenden Gesellschaft zu Emden von 1814 wurden in den Jahren 1824 bis 1917 diverse Bernsteine geschenkt, sodass eine Sammlung von über 450 Bernsteinen entstand. Viele dieser Bernsteine enthalten Einschlüsse von Insekten.

Bernsteine mit Einschlüssen
Bild: Rolf Hillen

 

Allein von dem korrespondierenden Ehrenmitglied, Herrn Dr. med Hermann H. P. Arends aus Stolpe / Pommern erhielt die Naturforschende eine Schenkung von insgesamt 387 Bernsteinen (300 Stücke größtenteils mit Einschlüssen im Jahr 1825 sowie 87 Stücke jeweils mit einem eingeschlossenen Insekt am 27. November 1847), wie die Jahrbücher der Gesellschaft zeigen:

bernstein1825

Einige Bernsteine wurden in der Region, z. B. in Larrelt, bei Ditzum, in Veenhusen und von den ostfriesischen Inseln Borkum, Norderney und Juist sowie bei Neermoor.

 

bernstein1847

Ein besonders großes Stück wurde der Sammlung am 29. September 1846 durch Kronprinz Georg V. von Hannover zugeführt. Dieser Bernstein, der 1842 am Nordstrand von Juist gefunden wurde, wog 2 Pfund und 28 Lot und war 9 Zoll lang, 6 Zoll breit und 4 Zoll hoch (ca. 23 cm lang, ca. 15 breit, ca. 10 cm hoch). Leider ging dieses Exemplar während des Krieges verloren.

 

bernstein1852

 

Am 22. Mai 1938 wurde im Gebäude der Naturforschenden Gesellschaft das Nordseemuseum Ostfriesland eröffnet. Die Bernsteinsammlung konnte wegen des Ausbruchs des 2. Weltkrieges hier leider nicht mehr gezeigt werden.
Im Oktober 1938, wie alte Zeitungsberichte zeigen, wurde im Nordseemuseum die Reihe der Wintervorträge mit einem Vortrag über Bernsteine eröffnet. Dabei wurde auch die Bernsteinsammlung gezeigt. Außerdem wurde ein Film über die Gewinnung und Verarbeitung von Bernstein gezeigt.

 

artikel 1

 

artikel 2

 

spkswe statkraftovbemspilot