Herbarien

Herbarien

Im Archiv der Naturforschenden Gesellschaft befindet sich ein recht umfangreiches Herbarium.

Das genaue Datum der Anlage des Herbariums, das eigentlich aus sieben Einzel-Herbarien verschiedener Sammler mit insgesamt 30 Mappen besteht, lässt sich nicht mehr bestimmen, „denn in den Begleitnotizen der einzelnen Herbarexemplare sind leider keine Funddaten angegeben,“ doch dürfte bereits in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts mit dem Sammeln der Pflanzen begonnen worden sein.

Unglücklicherweise haben sich mit der Aufgabe, die heimische Pflanzenwelt zu dokumentieren, wohl wirkliche Laien beschäftigt: „Die geographischen Angaben über Fundorte sind, wenn überhaupt vorhanden, nicht präzise genug, um das Herbarmaterial in [am Ende des 20. Jahrhunderts] laufende Kartierungsprojekte einbeziehen zu können.“

Dennoch musste den Sammlern von der Nachwelt ein Lob gezollt werden, da diese sich schon vor über 150 Jahren „mit Pilzgruppen, z. B. Pyrenomyceten [Kernpilze aus der Ordnung der Schlauchpilze], befasst haben, die später kaum Berücksichtigung fanden und erst in den letzten Jahren wieder in den Blickpunkt der Fachwelt gerückt sind.“

Und nicht nur die heimische Pflanzenwelt fand Aufnahme in das Herbarium der Naturforschenden, sondern auch Exemplare „aus allen Teilen Deutschlands, dazu aus der Schweiz und Italien“ sowie von anderen Kontinenten.

 

 

 

 

 

 

spkswe statkraftovbemspilot