Geschichte der Gesellschaft

Die Naturforschende Gesellschaft zu Emden wurde am 29.12.1814 von 24 Bürgern gegründet. 

Zum Motto wählte man das Wort des Dichters Johann Heinrich Voß:

Das Licht der Überzeugung
ist heit`rer Forscher Lohn

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts verstand man unter dem Studium oder der Beschäftigung mit den Naturwissenschaften eine philosophische Vorgehensweise, doch im Laufe der folgenden Jahrzehnte kam es zum Wandel dieses Ansatzes und „aus der naturphilosophischen Schule wurde eine naturhistorische“.

In Emden fanden sich vergleichsweise sehr früh einige Männer zusammen, um zu einer Zeit, als Ostfriesland gerade eine sieben Jahre dauernde Periode der Besatzung durch Franzosen und Niederländer hinter sich gebracht hatte, eine „politisch korrekte“ Vereinigung zu gründen, deren Mitglieder sich mit den gerade entwickelnden Naturwissenschaften beschäftigen und deren Vermittlung vorantreiben wollten.

Entstanden ist die „Naturforschende Gesellschaft zu Emden von 1814“ aus einem Verein, der in vielen niederländischen Städten Zweigstellen hatte, nämlich der „Maatschappy tot Nut van´t Algemeen“ , wo in regelmäßigen Abständen Geschichtsvorträge oder aber auch moralisierende Predigten gehalten wurden.

Nachdem die französisch-niederländische Besatzung seit 1813 allmählich aus Ostfriesland abgezogen wurde, verebbte auch das Interesse an der „Maatschappy tot Nut van´t Algemeen“ aufgrund ihrer niederländischen Wurzeln.

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